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Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens

Seit der Einführung dieses Gesetzes gehört Rauchen in Bundesbehörden, öffentlichen Verkehrsmitteln und vielen anderen Lokalitäten immer mehr der Vergangenheit an.

Zur Begründung dieses Schrittes nennt die Regierung die Gefahren des Passivrauchens, unter denen immer mehr Deutsche leiden würden.

Seit dem 1. Januar 2008 gelten in vielen Bundesländern die eigenen "Nichtraucherschutzgesetze", d.h. jedes Bundesland kann individuell darüber entscheiden, wo geraucht werden darf und wo nicht.

Es ist nur verständlich, dass man bei 16 unterschiedlichen Gesetzgebungen leicht die Übersicht verlieren kann, zumal es gravierende Unterschiede gibt. Wird man z.B. beim "Schwarz-Rauchen" in Baden-Württemberg erwischt, kann das bis zu €150 kosten, in Schleswig-Holstein hingegen sieht das Gesetz Strafen bis zu €1000 für den Raucher vor.

Um erst gar nicht in diese Bredouille zu kommen, könnt ihr euch hier informieren.

 

Hier findet ihr weitere Informationen zu den Nichtraucherschutzgesetzen.

 

Strafen fürs Rauchen

Rauchen in Baden-Württemberg:

Geldbuße fürs Rauchen bis zu €40 (bis zu €150 bei Wiederholungsfall)

Die Baden-Württembergische Landesregierung sieht für Raucher mit einer Strafe von bis zu 40€(bis zu 150€ im Wiederholungsfall) im Ländervergleich eine relativ geringe Preisspanne bei Zuwiderhandlung vor. Für Schüler sind vorrangig Erziehungs- sowie Ordnungsmaßnahmen vorgesehen. Auch Strafgefangene dürfen statt einer Geldbuße vorrangig mit disziplinarrechtlichen Maßnahmen rechnen. Strafen für Betreiber sind im Gesetzesentwurf des Bundeslandes nicht enthalten.

 

Rauchen in Bayern:

Raucher u. Betreiber: €5 - €1000

Im Freistaat Bayern drohen Rauchern hingegen nahezu drakonische Strafen. Nicht nur Betreiber können hier massiv zur Kasse gebeten werden - auch einfachen Tabakkonsumenten drohen hier Strafen von bis zu 1000€.

 

Rauchen in Berlin:

Raucher: bis zu €100 / Betreiber: bis zu €1000

Mit Bußgeldern bis zu 100€ für allzu leidenschaftliche Raucher schlägt sich das Strafmaß der Bundeshauptstadt im landesweiten Vergleich solide. Allerdings müssen Gastwirte, die das Rauchverbot missachten beziehungsweise nicht konsequent umsetzen mit Strafen bis zu 1000€ rechnen.

 

Rauchen in Brandenburg:

Raucher: €5 - €100 / Betreiber: €10-€1000

Ähnlich wie in Berlin haben Raucher auch in Brandenburg mit einer Strafe von bis zu 100€ zu rechnen. Unwillige Gastwirte können auch hier mit bis zu 1000€ Strafe belangt werden.

 

Rauchen in Bremen:

Raucher: bis zu €500 / Betreiber: bis zu €2500

Raucher der Hansestadt müssen hier mit bis zu 500€ im bundesdeutschen Vergleich deutlich tiefer in die Taschen greifen. Nachdem gastronomische Betriebe eine verlängerte Schonfrist bist zum 01.07.2008 genießen durften müssen auch diese nun bei Vergehen gegen das Nichtraucherschutzgesetz bis zu 2500€ zahlen.

 

Rauchen in Hamburg:

Raucher: gebührenfreie Verwarnung o. €20-€200 / Betreiber: €50-€500

"Schwarz"-Raucher in der Elbmetropole dürfen auf Kulanz hoffen. Tabaksünder können hier je nach Ermessen mit einer gebührenfreien Verwarnung oder einer Strafe von 20-200€ belangt werden. Auch unfügsame Gastwirte sind mit einem Bußgeld zwischen 50 und 500€ vergleichsweise günstig bedient.

 

Rauchen in Hessen:

Raucher: bis zu €200 / Betreiber: bis zu €500

In Hessen liegt das Strafmaß für Raucher mit bis zu 200€ und für Gaststättenbetreiber mit bis zu 2500€ im Mittelfeld des landesweiten Vergleichs.

 

Mecklenburg-Vorpommern:

Raucher: bis zu €500 / Betreiber: bis zu €10000

Als Nachzügler unter den Bundesländern (seit 01.08.2008) verschreckt Mecklenburg-Vorpommern nicht nur mit hohen Arbeitslosenzahlen - landesweit uneingeschränkt an der Spitze, zahlen Gastronomiebetriebe hier bis zu 10.000€ Strafe.Tabaksünder müssen hingegen "lediglich" bis zu 500€ in die dankbare Landeskasse einzahlen.

 

Rauchen in Niedersachsen:

Raucher u. Betreiber können mit einer Geldbuße belegt werden.

Im Gesetzestext wird lediglich auf eine mögliche Geldbuße verwiesen, die bei Verletzung des Nichtraucherschutzgesetz erhoben werden kann.

 

Rauchen in Nordrhein-Westfalen:

Raucher u. Betreiber können mit einer Geldbuße belegt werden.

 

Rauchen in Rheinland-Pfalz:

Raucher: bis zu €500 / Betreiber: bis zu €1000

Der nikotinverwöhnte Pfälzer muss mit einer empfindlichen Geldbuße von bis zu 500€ rechnen. Allerdings muss der zuständige Gastronom immer noch das Doppelte bezahlen: bis zu 1000€ werden bei Verletzung des Nichtraucherschutzgesetz geltend gemacht.

 

Rauchen in Saarland:

Raucher: bis zu €200 / Betreiber: bis zu €1000

Während die französischen Nachbarn einheitlich 68€ Strafe für das unerlaubte Rauchen zahlen müssen, wird der unbescholtene Saarländer mit bis zu 200€ belangt. Auch der französische Gastronom kann aufgrund der landesweit einheitlichen Strafe in Höhe von 135€ wohl nur über die deutschen Nachbarn schmunzeln - Gastwirte im Saarland müssen bis zu 1000€ zahlen.

 

Rauchen in Sachsen:

Raucher u. Betreiber: bis zu €5000

Dem rauchenden Sachsen dürfte das neu eingeführte Rauchverbot bitter aufstoßen. Satte 5000€ werden hier von Rauchern wie auch Gaststättenbetreibern als Höchststrafe bei Misachtung des Nichtraucherschutzgesetz verlangt. Tabakhörigen wird daher eine weiträumige Umfahrung des Großraums Sachsen empfohlen, andernfalls hilft wohl nur das Hoffen auf eine kulante Ordnungshüterin.

 

Rauchen in Sachsen-Anhalt:

Raucher u. Betreiber können mit einer Geldbuße belegt werden.

In den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt wird im jeweiligen Gesetzestext lediglich auf eine mögliche Geldbuße verwiesen, die bei Verletzung des Nichtraucherschutzgesetz erhoben werden kann.

 

Rauchen in Schleswig-Holstein:

Raucher u. Betreiber: bis zu €1000

Tabakaffine Mitbürger und gesetzeslose Gastronomen werden in Schleswig-Holstein gleichermaßen mit bis zu 1000€ Geldbuße zur Rechenschaft gezogen.

 

Rauchen in Thüringen:

Raucher: €20 - €200 / Betreiber: €50 - €500

Der rauchende Thüringer musst mit einer Spanne von 20-200€ nur einen relativ geringen Strafbetrag entrichten. Auch der "raucherfreundliche" Gaststättenbetreiber muss seinen Verstoß gegen das Nichtraucherschutzgesetz mit einer unter dem deutschen Durchschnitt liegenden Summe in Höhe von 50-500€ bezahlen.